Absolute Farbgenauigkeit – So erzielen Sie eine zuverlässige Farbwiedergabe

Von John Walrath

 

Als Fotografen suchen wir immer nach Farben, die unserer kreativen Vorstellung entsprechen. Oft ist es notwendig Farbe absolut, also 1:1 zu reproduzieren. Manchmal hat man aber auch einen größeren Spielraum, wenn der Gesamteindruck eine Bildes subjektiv gesehen wirken soll. Absolute Farbe bezieht sich darauf, Farbe so genau wie möglich von der realen Welt in unsere digitale Welt zu übertragen, während eine bessere Farbe ein schöneres Aussehen oder eine bessere Konsistenz zwischen mehreren Aufnahmen bedeuten kann. Es geht viel darum, Farbe genau wiederzugeben. Faktoren wie Beleuchtung, Kamera und Objektiv sowie die tatsächlichen Farben des Motivs sind wichtige Überlegungen.

 

 

Die Lichtquelle, die Ihr Motiv beleuchtet, hat einen großen Einfluss auf die Farbaufnahme. Kamerasensoren sind bei vielen Lichtverhältnissen sehr leistungsfähig, haben aber bei anderen Lichtverhältnissen Probleme. Beleuchtung kann das größte Hindernis sein. Starke oder lebendige Farben können auch die Fähigkeiten einer Kamera herausfordern.

 

 

Wenn absolute Farbgenauigkeit für genaue Farbreproduktion Ihr Ziel ist, ist die beste Möglichkeit sicherzustellen, dass die Farbe genau ist, die Verwendung einer bekannten Farbreferenz zur Unterstützung der Farbkorrektur. Die Alternative ist, Schieberegler zu verwenden und die Farben manuell anzupassen. Die Einsatz des SpyderCHECKR ist die effizientere Methode, Farben sicher wiederzugeben.

 

 

Der SpyderCHECKR wird verwendet, um den Einfluss der Lichtquelle oder Quellen zu korrigieren, die Ihr Motiv beleuchten und die Farbe verfälschen. Dazu muss für die jeweilige Lichtsituation nur der SpyderCHECKR oder SpyderCHECKR24, in der Bildszene einmal platziert und aufgenommen werden, ohne dass die Belichtungseinstellungen für die aufzunehmende Szene dadurch verfälscht wird. Im Anschluss fahren Sie mit Ihren Aufnahmen fort ohne Farbkarte in der Szene. Dieses Bild ist die Referenzaufnahmen für diese spezifische Lichtsituation und wird für die Berechnung der Korekturwerte herangezogen.

 

 

Um die Korrekturwerte zu berechnen, schneiden Sie aus dem Bild den SpyderCHECKR aus und nutzen die Weißabgleich-Pipette auf dem Graukeil der sich auf der Farbtafel befindet an. Danach laden Sie die Bilddatei in die SpyderCHECKR-Software, um die Korrekturwerte zu berechnen und als Preset abzuspeichern.  Dieses Preset können Sie nun in einem RAW-Konverter aufrufen und auf die gesammte Aufnahmenserie anwenden. Auf diese Weise können Sie auf einen Schlag die ganze Bild-Serie korrigieren.