#BehindTheShot – Zusammenstellung aller Gewinner

Fotografien geben uns die einzigartige Gelegenheit, die Welt durch die Augen eines anderen zu sehen. Sie bringen uns an Orte, an denen wir noch nie waren, stellen uns Menschen vor, die wir sonst nie kennen würden, und erzählen Geschichten, die dazu dienen, uns zu inspirieren, zu informieren, zu unterhalten und zu bewegen und unsere eigene Welt auf unzählige Arten zu erweitern.

 

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Germain Piveteau
Der sommerliche Abendhimmel war sehr klar, und ich war auf der Suche nach der perfekten Szene, für eine Langzeitbelichtung. Nach mehr als einer Stunde Suche fand ich endlich die Szene, die ich aufnehmen wollte. Die richtige Lichtstimmung stellte sich mit der Zeit auch ein. Zu meiner großen Freude hatte der Himmel plötzlich eine orangefarbene Farbe angenommen, sodass ich diese Aufnahme machen konnte. Die Belichtungszeit lag bei 117 Sekunden, um diesen schönen Effekt auf dem Meer einzufangen. In so einem Moment wird mir immer bewusst, wie schön die Fotografie ist.

Claire Tucker
Diese Aufnahme wurde in London auf einer neuen Anlage namens Wood Wharf aufgenommen. Das Gebäude ist im Bau, aber mein Ziel war es, es so aufzunehmen, dass es komplett aussieht – Geduld ist etwas, von dem ich mehr brauchen könnte, nehme ich an. Da der Bau des Gebäudes im Gange war, musste ich die richtige Perspektive und die richtige Brennweite finden, die mir eine unverzerrte Aufnahme seiner geometrischen Form ermöglichen würde. Außerdem stand ich vor der Herausforderung, mich vor den Sicherheitskräften versteckt zu halten, was dem ganzen Arbeitsablauf sicherlich nicht zuträglich ist.

Vincent Trenteseaux
Ich wollte ein Porträt mit einer bestimmten Atmosphäre schaffen, eine Kombination aus etwas Nostalgischem und etwas Melancholischem. Die „altmodischen“ Glühbirnen und die gepflegten Haare und Bärte meines Probanden trugen dazu bei, das nostalgische Gefühl zu erzeugen, das ich suchte, und das Modell vermittelte genau den richtigen Hauch von Melancholie, den ich wollte. Dieses Bild wurde nach dem „Strobist“-Ansatz mit 3 Kobrablitzen und Leuchtkästen erstellt. Die Installation der Glühbirnen, die an einer Halterung hingen, die sich über meinem Modell befand, war mühsame Arbeit. Außerdem war es bei jedem Rahmen notwendig, die Höhe der einzelnen elektrischen Leitungen so anzupassen, dass die Glühbirnen innerhalb des Rahmens optisch ausgeglichen waren.

Tom Brotzman
Diese Aufnahmen eines Adlers entstand in einem sehr abgelegenen Teil der Olga Bay auf der Insel Kodiak in Alaska.

Marjan Risteski
Aufgenommen am Ontario Lake mit Canon G1X Mark 2. Der herzförmige Stein wurde am Strand gefunden und sah cool genug aus, um ein gutes Motiv abzugeben:-)

Thomas Gustin
Das Bild ist ein Schnappschuss eines Fuchsjungen, das ich unweit meines Hauses in Belgien entdeckt habe. Ich konnte mich unbemerkt positionieren und hatte das große Glück drei von ihnen beobachten zu können, die alle sehr neugierig und sehr verspielt waren. Typisch eben für dieses Alter. Ein sehr schöner Moment des Lebens.

Dan Ussell
Ich habe dieses Foto bei der Internationalen Rallye Neukaledonien gemacht. Als ich diese Rallye für die lokale Presse betreute, positionierte ich mich in einem Baum am Ausgang einer Kurve. Als dieses Auto in meinen Bereich der Kurve kam, hatte ich gerade genug Zeit, um drei Fotos zu machen. Das war die letzte Aufnahme. Der Fahrer beendete das Rennen in den Fässern, die als Stoßfänger an der Basis des Baumes standen, in dem ich saß.

Tim Clark
Ich habe diese Aufnahme während einer Tanzvorführung, die Teil einer öffentlichen Tanzveranstaltung war, an der South Bank of London gemacht. Ich war 5 Stockwerke über den Tänzern. Eine der wichtigsten Herausforderungen, die ich hatte, war es, die Tanzbewegungen zu antizipieren, um den richtigen Moment der Bewegung einzufangen und gleichzeitig zu vermeiden, die Zuschauer in die Aufnahme zu bringen. Olympus EM1,60mm.

Pawel Piskorz
Eines Wochenendes beschloss ich, einen schönen Seenbezirk in Großbritannien zu besuchen. Leider war das Wetter nicht gut – viel Regen und schlechtes Licht. Ich fuhr den ganzen Tag durch das Seengebiet, in der Hoffnung, eine interessante Komposition zu finden und dass der Himmel endlich aufriss, was leider nicht der Fall war. Ich war 4 Stunden von zu Hause entfernt, also entschied ich mich, auf einen Rastplatz zu fahren, um ein kurz auszuruhen. Nachdem ich wieder aufgewacht war, blickte ich in diesen schönen, klären Himmel – ich war beeindruckt von der Vielzahl der Sterne! Ich sprang für die Aufnahme aus meinem Auto und sah, dass die Raststätte tatsächlich direkt am See lag. Ich hätte nicht den ganzen Tag herumreisen müssen, denn ich hatte den besten Platz direkt hier! Über das Foto. 13x vertikale Fotos Sony a7iii mit einem Kit-Objektiv.

Campean Dan
An einem heißen Sommertag in Rumänien begann es zu regnen. Das Brautpaar war erschöpft und nichtmehr bereit zu posieren. Da entschloss ich mich aus der Froschperspektive eine Aufnahme zu machen, um die Reflexionen auf dem Platz mit einzufangen. So blieb mir nichts anderes übrig, als mich auf den Bauch zu legen. Mein Assistent positionierte sich hinter dem Brautpaar mit dem Blitz, so dass der Blitz das Brautpaar wunderbar einfasste. Das war in dieser Situation die einzige Aufnahme.

F.Xavier Cuvelier
Das Plateau von Bure in Hautes-Alpes. Der einzige Weg, um auf das Gelände des IRAM (Interferometer) zu gelangen, ist eine Anstieg zu Fuß: eine Wanderung von 1000 Höhenmetern bei nur 3 km Länge. Ausgestattet für eine ganze Nacht im Juli, schleppten wir 25kg schwere Rucksäcke den steilen Berg hoch. Die Mühe war es wert und am Ende war die Nacht sogar fast zu kurz bei all der Fotos, Zeitraffer- und Panoramaaufnahmen.

Marc Michael Huber
Während der morgendlichen Ausfahrt hörten wir den Löwen in Savuti, Botswana, brüllen. Nach kurzer Zeit konnten wir sehen, wie er durch den Busch kam. Die Sonne setzte ein schönes Streiflicht, was dieser Aufnahme etwas Besonderes gab. Für mich war es eine einzigartige Erfahrung.

Sébastien Sintz
Sommer 2019, in Acre in Brasilien, Foto des Puwé-Chefs der Puyanawa. Ein Traum wurde für mich wahr, ein Amazonas-Volk zu treffen!

Amber Loosemore
Eine dreistündige Wanderung am frühen Morgen in Kanada, mit dem Ziel den Mount Sulphur zu erklimmen. Die Landschaftsmotive waren die Mühe wert und dann tauchte da noch dieser kleine Kerl auf. Ein kanadisches Erdhörnchen, das die Aufmerksamkeit liebt, das ist sicher! Ich hatte nur mein iPhone 8 Plus zur Hand und dachte, es sei eine gute Gelegenheit, sich auf das Tier im Hochformat zu konzentrieren mit den Bergen als passenden Hintergrund.

Martin Strasser
Dieses Bild wurde während einer Geschäftsreise in China aufgenommen und zeigt das Tianjin Eye. Die Aufnahme entstand von einer Brücke aus, auf der sich dutzende von Fotografen befanden, alle mit Stativen ausgestattet. Es gab kaum Platz zwischen ihnen und die Brücke schwankte aufgrund des Verkehrs. Mit der Olympus OM-D E-M1X konnte ich dank des Bildstabilisators und des hochauflösenden Modus auch von Hand aufnehmen. Die trübsinnige Stimmung war nur für wenige Augenblicke so bunt.

Tracy Mccrackin
Diese Aufnahme entstand bei einer anstrengenden Wanderung in Island. Es war ein atemberaubender Hafen bei Sonnenuntergang, soweit man das sagen kann in einem Land, in dem die Sonne nie ganz untergeht. Es war eiskalt und es hatte ein paar Stunden zuvor geregnet und es war gegen Ende des Winters, sodass die Bergkappen noch immer mit Schnee bedeckt waren. Ich setzte mit meiner Nikon-Kamera das Panorama zusammen. In der Nachbearbeitung nutzte ich den SpyderX, um die Farbkalibrierung durchzuführen.

Erik Hattrem
Der Architekt dieses Gebäudes wollte zeigen, wie Holzmaterial neben anderen alten Gebäuden in der Gegend, die Teil eines Museums-Ensembles sind, wirkt. Diese Aufnahme wurde von mir in der Nacht aufgenommen. Die Belichtungszeit betrug 14 Minuten bei Blende 22 auf Kodak Portra 160 4×5 Zoll Film mit einem 150mm Objektiv auf einer Sinar-Fachkamera. Auf diese Weise konnte ich den Nachthimmel sanft und gleichmäßig einfangen. Ich habe diesen Film aufgrund seines hohen Dynamikumfangs gewählt. Es war eine verschneite Nacht, sodass die lange Belichtungszeit die Schneeflocken zu einem leichten nebelartigen Schleier verwandelte. Ich machte eine Aufnahme, die ich mir so auch im Vorfeld ausgemalt hatte. Details im Inneren des Gebäudes, im Schnee, Textur im Holzmaterial und ein traumhafter Himmel. Ich habe es auf einem ICG-Trommelscanner gescannt und in Photoshop auf einem Spyder3 Elite-kalibrierten Eizo SX2462W-Monitor weiterverarbeitet.

John Kubicek
Ich war in Tromso, Norwegen, um das Nordlicht zu fotografieren. Die Bedingungen für die erste Nacht waren eigentlich perfekt, doch in dieser Nacht sollte es laut Vorhersage keine Nordlichter geben. Die Temperatur lag bei kühlen -18 Grad Celsius und so zog ich mich warm an und positionierte mich mit meinem Stativ an geeigneter Stelle, um den Vordergrund einzufangen ohne andere Fotografen mit aufs Bild zu bekommen. Ich war begeistert, doch außer vielen Sternen gab es in dieser Nacht keine Nordlichter. In der darauffolgenden Nacht versuchte ich es erneut und dieses Mal explodierte förmlich der Himmel. Diese Aufnahme entstand mit ca. 100 weiteren Bildern. Ich konnte den Finger nicht mehr vom Auslöser lassen und kann jetzt aber mit gutem Gewissen dieses Motiv von meiner Liste streichen.

 


 

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