Die Story zum Bild: Richard Peters’ Wildlife Fotografie

Richard ist ein in Großbritannien lebender Tierfotograf und Nikon Ambassador, der seinen Stil gefunden hat und Tiere durch dramatisches Licht gekonnt in Szene setzt. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als einer der wenigen britischen Tierfotografen, der zum europäischen Naturfotografen des Jahres gewählt wurde, und mit mehreren Preisen beim renommierten Wildlife Photographer of the Year ausgezeichnet wurde.
 
 
 
 
 

‘Steinkauz’

 

Was man nicht sieht:

  • 1 Monat Gedult für eine perfekte Aufnahme
  • Eineinhalb Stunden Fahrzeit
  • Viele verbrauchte Batterien
  • < 2 Minuten, um den Monitor zu kalibrieren

 

„Ich hatte mir schon lange eine interessantere Perspektive für eine Aufnahme eines Steinkauz gewünscht, einer meiner Lieblinge unter den Eulen. Eine Gelegenheit tat sich auf mit einem Brutpaar in einem alten, verlassenen Bauernhaus, zu dem ich Zugang hatte.

 

Um dieses Bild einzufangen, musste ich eine Kamerafalle für einen Monat, eineinhalb Autostunden entfernt, in Position bringen. Einmal pro Woche fuhr ich hin und wechselte die Batterien aus. In diesem Monat hat die Kamera nur zwei brauchbare Aufnahmen gemacht. Der Steinkauz im Sonnenaufgang war die bessere der beiden.“

 

‚Wenn ich groß bin‘

 

Was man nicht sieht:

  • Eine einmalige Gelegenheit
  • Eine Chance, die mit einem 400-mm-Objektiv genutzt wird
  • Ein einzelner Glücksschuss
  • <2 Minuten, um den Monitor zu kalibrieren

 

„Giraffen zu fotografieren und ihre Höhe zu dokumentieren, kann aus fotografischer Sicht aufgrund ihrer unvorteilhaften Form und Größe oft schwierig sein. Das Einschließen der vollen Höhe der Giraffe und eine Art Maßstab kann zu unruhigen Hintergründen führen.

Als ich diese beiden in einiger Entfernung von unserem Jeep entdeckte, hatte ich nur Zeit für eine Aufnahme, bevor die Situation auch schon wieder vorbei war. Ich hatte nicht einmal Zeit, meine Einstellungen zu überprüfen oder zu ändern. Mir war etwas mulmig, hatte ich die Aufnahme mit meinem 400 mm Objektiv bei Blende 2.8 geschossen. Zum Glück reichte die Tiefenschärfe aber aus, um sowohl Mutter als auch Kind scharf abzubilden.“

 

 

‚Steve‘

 

Was man nicht sieht:

  • Ein Cafébesitzer mit einem außergewöhnlichen Freund
  • Einige verlockende Krümel
  • Ein täuschender Winkel
  • <2 Minuten, um den Monitor zu kalibrieren

 

„Beim Fotografieren mit Wildtieren ist es wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen. Dieser Rabe wurde tatsächlich auf einem Café in Montana, USA, fotografiert. Der freche Kerl, der vom Cafébesitzer als Steve bezeichnet wurde, wurde häufig von Einheimischen gesehen, als er in der Hoffnung auf ein paar zurückgebliebene Krümel rumlungerte. Steve saß in dieser Aufnahme ca. 3,5 Meter über mir, also trat ich etwas zurück, um den steilen Winkel zu reduzieren, während er krächzte.“

 

Richard Peters verwendet den SpyderX, um seinen Monitor zu kalibrieren.