Unterschiede zwischen SpyderCUBE and SpyderCHECKR

SpyderCUBE

 

Die meisten von Ihnen wissen wie eine Graukarte einzusetzen ist, um die korrekte Farbtemperatur in Photoshop oder Lightroom zu bestimmen. Wussten Sie aber auch, dass das weniger als 50% von dem ist, was der SpyderCUBE für Ihren RAW-Workflow leisten kann? SpyderCUBE sorgt mit zwei seiner Seiten für eine ausgewogene Farbtemperatur und hilft Ihnen dabei, die Hauptlichtquelle Ihrer Shootinglocation zu bestimmen. Er verfügt darüber hinaus über zwei weiße Felder und ein schwarzes, das zudem eine Lichtfalle enthält. Diese Referenzen können dazu herangezogen werden, den Belichtungs-Schieberegler perfekt einzustellen und gleichzeitig Lichter und Tiefen der Lichtsituation anzupassen. So wird der Kontrastumfang Ihrer Bilder bestmöglich kalibriert.

 

 

SpyderCHECKR

 

Nun fragen Sie sich wozu es den SpyderCHECKR gibt? Sie verwenden ihn als Farbreferenz in der Lichtsituation, mit der Sie arbeiten. Nur ein Foto mit dem SpyderCHECKR reicht für das Plugin-Tool aus, um die Farbwiedergabe Ihrer Kamera zu analysieren und mit einem Preset die Schieberegler für Farbton, Sättigung und Helligkeit in Photoshop oder Ihrem RAW-Konverter anzupassen. Sie können dies direkt auf Ihre RAW-Dateien anwenden und müssen sie nicht erst ins DNG-Format konvertieren.

 

 

Einsatz des SpyderCHECKR bei Hochzeit- und Eventfotografie

 

Ich habe den SpyderCHECKR zum ersten Mal nach einem meiner Hochzeitsaufträge eingesetzt. Wir waren ein Team von zwei Fotografen, die unglücklicherweise verschiedene Kameramarken in Verwendung hatten. Den SpyderCHECKR habe ich wie gerade eben beschrieben verwendet. Ich erstellte zwei Einstellungen, eine für jede Kamera. Der nächste Schritt bestand darin, alle Bilder, die mit Kamera 1 fotografiert wurden, auszuwählen und die entsprechende Farbkorrektur anzuwenden. Dasselbe habe ich dann für Kamera 2 gemacht. Nur 1 oder 2 Minuten später hatte ich eine identische Farbwiedergabe für beide Kameras. Das war deutlich einfacher und schneller als meine vorherige Arbeitsweise, bei der ich manuell alle Bilder in einem langwierigen 2-3-stündigen Prozess bearbeiten musste.

 

So bin ich bei Aufträgen motiviert, noch ein paar zusätzliche coole Bilder zu machen, anstatt darüber nachzudenken, dass ich mir damit deutlich mehr Arbeit aufhalse.