Einfluss auf die Farbwahrnehmung durch unterschiedliche Hintergrundbilder

Dies ist natürlich eine persönliche Vorliebe und Sie können eine beliebige Hintergrundfarbe oder ein beliebiges Bild verwenden. Es gibt jedoch ein paar Richtlinien, die wir empfehlen. Wenn Sie den optimalen Desktop-Hintergrund wünschen, empfiehlt sich ein neutrales Grau. Unsere Augen lassen sich sehr gut durch leuchtende Farben beeinflussen: Ein neutrales Grau ist am wenigsten störend.

 

 

Wenn Sie ein Bild oder eine leuchtende Farbe als Desktop-Hintergrund verwenden, stellen Sie sicher, dass Ihr Programm oder Ihre Anwendung den gesamten Bildschirm abdeckt, sodass der Hintergrund nicht angezeigt wird. Wenn Sie einen zweiten Monitor mit einem Bild oder einem leuchtenden Hintergrund verwenden, vergewissern Sie sich, dass auch dort das Anwendungsfenster die komplette Display-Fläche abdeckt oder Sie ihn einfach abschalten. Ein zweiter Monitor mit einer lebhaften Farbe kann auch Ihre Farbwahrnehmung auf Ihrem Primär-Display beeinflussen.

 

background image color perception
 

Diese Abbildung zeigt, wie das menschliche Auge eine Szene anders wahrnimmt, nur weil sich die Umgebungs- und Lichtbedingungen geändert haben.

 

Ist Ihnen aufgefallen, dass viele Bildbearbeitungsprogramme die Möglichkeit bieten, die Hintergrundfarbe zu ändern? Dies dient der Farbwahrnehmung. Sie werden feststellen, dass Programme oder Anwendungen aus diesem Grund eine sehr neutrale Farbpalette für diesen Zweck anbieten.

 

Natürlich ist es immer empfehlenswert, die Beleuchtung in Ihrer Umgebung zu steuern. Die Raumbeleuchtung sollte stark gedämpft sein. Eine gute Faustregel ist, dass Ihr Monitor die hellste Lichtquelle in Ihrem Raum sein sollte. Direkte Lichtquellen sollten vermieden werden und Tischlampen sollten während der Kalibrierung und während der Durchführung farbkritischer Aufgaben ausgeschaltet werden.

 

background color test

 

Bildunterschrift: Wir haben auf panoptikum.net ein sehr gutes Beispiel dafür gefunden, wie wir manchmal Bilder falsch wahrnehmen. A und B haben die Grauwerte, aber wir nehmen B dunkler als A wahr.