Explore Nature and Wildlife Photography with Sanjitpaal Singh

Über Sanjitpaal Singh
“Der Welt mittels Fotografie die Schönheit und Wunder des malaysischen Naturerbes zeigen”

 

Der in Kuala Lumpur geborene Sanjitpaal Singh (Sanjit) ist ein bekannter malaysischer Natur- und Tierfotograf. Er fotografiert seit mehr als 15 Jahren und hat bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten; unter anderem war er Halbfinalist der BBC-Shell Wildlife Photographer of the Year Auswahl für 2006 & 2007 (UK), erhielt den “Malaysian One Earth Award” in 2009 (Malaysia), war Halbfinalist des Veolia Environment Wildlife Photographer of the Year Wettbewerbs 2011 (UK) und Zweitplatzierter bei den International Photography Awards in der Professional Category (Natur/Bäume) im September 2012 (USA). Er erhielt zahllose Akkreditierungen in der Zusammenarbeit mit nicht-staatlichen Umweltorganisationen, Agenturen, Magazinen und der Tagespresse.

 

Neben seiner naturfotografischen Arbeit liefert Sanjit auch Arbeiten im Eventbereich sowie kreative Aufträge an verschiedene malaysische und internationale Magazine. Hervorzuheben ist, dass sein Titelbild auf dem “Senses of Malaysia Magazin” den Malaysischen Tourismuspreis für das beste Reise-/Lifestyle Magazin im Jahr 2011/2012 gewinnen konnte. Er bedient zudem verschiedene Magazine weltweit und ist ein gefragter Fotograf für Unternehmen, bei Events und für Editorial-Fotos. Seine Kunden sind bekannte Firmen wie General Electric International Inc., BMW, Mercedes Benz und Audi.

 

Seine Liebe zur Fotografie hat ihm im Laufe der Jahre die Unterstützung verschiedenster Foto-Marken gesichert. Er führt Workshops und Seminare durch und hat verschiedenste Wettbewerbe in Malaysia und Singapur juriert. Er hat außerdem in der Vergangenheit Input für Fotomagazine geliefert.

 

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

 

Fotograf zu werden war schon immer mein Ziel – außerdem wollte ich reisen, Orte entdecken und die Geschichten ihrer innewohnenden Geheimnisse erzählen. Dieses Ziel reflektiert der Beginn meiner Karriere als Fotojournalist eines Reisemagazins. Zu dem Zeitpunkt war Fotografie nicht gerade meine stärkste Fähigkeit, aber ich erhielt die Möglichkeit zu reisen und Geschichten über Kultur und Herkunft in Malaysia zu suchen. Es war für mich eine experimentelle Zeit, in der ich verschiedenste Formen der fotografischen Ausdrucksweise probierte. Durch Aufträge fand ich heraus, dass Aufnahmen von Menschen, Festivals, Landschaften, Architektur und Inneneinrichtung mir besonders gut lagen. Die Naturfotografie war mein Traum – ein Traum, der bald in Reichweite sein sollte.

 

In 2002 begann ich meine fotografischen Abenteuer zu verfolgen, als ich die Möglichkeit erhielt, mich tief in den Belum Regenwald der malaysischen Nordinsel vorzuwagen. Damals war das die bisher längste von meinem Auftraggeber zugestandene Zeit für die Erledigung einer Auftragsarbeit und ich hatte die Chance, mich kreativ mit dem Fotografieren von für mich bisher unbekannten Objekten einzulassen. Ich habe eine Menge Zeit damit verbracht, mehr über Blätter, Primaten, große Säugetiere und Vögel zu lernen. Ich hatte ein starkes Verlangen danach, ihre Geschichten mithilfe der Fotografie zu erzählen – und jetzt ist die Naturfotografie ein wesentlicher Teil meines Lebens geworden.

 

Welche Art Fotografie betreibst du und was hat dich motiviert, dich auf dieses Genre zu konzentrieren?

 

Ich habe wegen der Liebe zum Abenteuer, ihrer Rätselhaftigkeit und der Herausforderungen mit der Naturfotografie begonnen. Sie wurde zu meiner Leidenschaft, denn ich bin der Auffassung, dass jede lebende Kreatur eine Geschichte zu erzählen hat. Zudem sind die Tiere, die vollständig vom Wald als ihrem einzigen Lebensraum abhängig sind, als Ökosystem wiederum lebenswichtig für das menschliche Überleben. Mich faszinieren das unzertrennliche Band zwischen der Tierwelt und ihrem Lebensraum sowie die Mysterien, die sich dort finden. Besonders angezogen fühle ich mich vom Verhalten der Tiere. Durch die Beobachtung ihres Verhaltens erhaschen wir einen Blick in ihr Leben und verstehen ein wenig mehr darüber. Durch Beobachtung und Fotografie nähern wir uns ihrem geheimen Leben, ihren Vorstößen, ihren Notlagen und kommen zu der Erkenntnis, dass wir ihren Lebensraum respektieren müssen. Ich hatte immer ein großes Interesse an Natur und Wissenschaft, die Tierfotografie ist Teil meines Lebens geworden.

 

 

Wer oder was inspiriert dich am meisten?

 

Ich lasse mich grundsätzlich von der Natur und allen Dingen, die in ihr leben oder sie umgeben inspirieren. Die Atmosphäre und auch das Klima unberührter Regenwälder geben mir neue Ideen und Inspirationen, schon allein durch die Gerüche und Geräusche dort. Nah an Wildtiere heranzukommen ist die größte Herausforderung meiner Arbeit in dichter Vegetation, da die Tiere natürlich bevorzugen, sich in ihrer natürlichen Umgebung zu tarnen. Durch die Möglichkeit sie zu fotografieren, möchte ich weiterhin der Welt mehr von der natürlichen Schönheit Malaysias zeigen. Selbst wenn ich nur in den Nationalparks mit meiner Ausrüstung wandern gehe, ergreift mich eine gewisse Ruhe. Hier regeneriere ich mich, indem ich mich in diesem besonderen Moment eins mit dem Planeten fühle, der gerade im Moment unsere Aufmerksamkeit verdient.

 

 

Welche Faktoren sind für dich wichtig, um konstant professionelle Arbeit für deine Kunden abzuliefern?

 

Bei dieser Art von fotografischer Arbeit ist Integrität der Schlüssel zur Produktion konstanter, hoch professioneller Ergebnisse. Der Wagemut von Bildern, die Tierverhalten und unbefleckte Landschaften für diese Geschichten darstellen, ist unerlässlich für die verschiedensten Bedürfnisse meiner Kunden. Detailfotos haben den Weg der Zusammenarbeit zwischen den Welten der Wissenschaft und der Kunst revolutioniert. Fotografie ist heute Teil der wissenschaftlichen Recherche. In diesem Zusammenhang sind Texturen und Farben wesentlich.

 

Wie bist du zum Farbmanagement gekommen und wie hat es dir geholfen, qualitativ hochwertige Arbeit abzuliefern?

 

Zum Farbmanagement kam ich bereits während meiner Arbeit als Fotojournalist in 2002. Als wir noch Dias fotografiert haben, wurde der Rest von den Designern erledigt, da sie Zugriff auf das Equipment hatten. Farbmanagement war damals in der Druckindustrie nichts, womit ich mich persönlich beschäftigen musste.

 

Innerhalb der letzten Jahre habe ich während meiner Vollzeit-Arbeit als Fotograf gelernt, dass dies der erste Schritt ist um sicherzustellen, dass meine Aufnahmen von Anfang an korrekt sind. Der einfache Prozess von der Bildkomposition über die Belichtung, das Fotografieren im RAW-Format und das Farbmanagement sind Teil meines Workflows, damit ich sicherstelle, dass meine Arbeiten weltweit akzeptiert werden.

 

Was sind die Vorteile akkurater Farbreproduktion und wie verwendest du die Datacolor-Produkte bei deinem Workflow?

 

Die finale Ausgabe eines Druckes kann abhängig vom Druckprozess und der Auswahl des Papiers sehr unterschiedlich sein. Trotzdem ist Farbgenauigkeit eine grundlegende Anforderung, die man erfüllen muss, wenn man mit internationalen Verlagen zusammen arbeitet. Ich fotografiere oft im RAW-Format und bearbeite die Bilder später nach, um ihre “wahren Farben” auszuarbeiten. Wenn man den Stil eines Kunden kennt, hilft dies dabei, ihre “bevorzugten Farben” zu treffen. Das Einbinden von Farbprofilen in die Arbeiten und diese so an die Kreativdirektoren in Übersee zu übertragen sorgt dafür, dass deine Arbeiten direkt von ihnen freigegeben werden. Sie haben die volle Kontrolle über die Farben. Dies ist ein wesentlicher Punkt, wenn wir die Farben von Tierarten genau treffen wollen.

 

 

Hast du Tipps oder Ratschläge für Fotografen, die gerade am Anfang Ihrer Karriere stehen?

 

Farben sind die Seele, die Bilder zum Leben erweckt. Selbst bei der Arbeit im monochromen Stil spielen sie eine wichtige Rolle. Der SpyderCUBE ist einer meiner ständigen Reisebegleiter beim Fotografieren in der Natur, da der richtige Weißabgleich der erste Schritt zur Farbgenauigkeit ist. Im RAW-Format zu fotografieren gibt dir die Oberhand im weiteren Verlauf des Farbmanagementprozesses und es ist unerlässlich, seinen Monitor zu kalibrieren, wenn man in einer neuen Umgebung arbeitet.

 

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