FALLSTUDIE: Kamerakalibierung und der Bildbearbeitungsprozess

Ich bin Olivia, Modefotografin, Bloggerin und Podcasterin. Ich bin in Genf in der Schweiz aufgewachsen und bin mit 18 Jahren nach Großbritannien gezogen, um Modefotografie an der Falmouth University zu studieren. Am Ende bin ich in Cornwall gelandet und teile meine Zeit nun zwischen Cornwall, London und der Schweiz auf. Ich fühle mich unglaublich inspiriert von Licht, Orten und Motiven meiner Fotografien. Tatsächlich neige ich dazu, in umgekehrter Reihenfolge zu den üblichen Arbeitsprozessen vieler Modefotografen vorzugehen – zuerst suche ich mein Modell und dann baue ich meine Konzepte um sie herum auf. Meine Arbeiten wurden als frisch, ruhig und romantisch beschrieben. Ich denke, das spiegelt mich als Person auch ganz gut wider! Ich fotografiere nicht nur für Marken wie Joules, Crew Clothing, Barbour und Boden, sondern helfe auch anderen aufstrebenden Modefotografen, ein Geschäftsmodell aufzubauen, das zu ihnen passt. Ich bringe Fotografen bei, wie sie sich gegenüber Marken positionieren können, und helfe bei der Erstellung eines Portfolios, mit dem sie gebucht werden können. Das mache über einen wöchentlichen Podcast mit dem Titel „Es beginnt mit einem Klick“, wöchentliche Newsletter und eine private Facebook-Gruppe mit dem Titel „Modefotografie mit Olivia Bossert“.

 

Benötigen Sie Farbmanagement für Ihren Workflow? Datacolor hat ein neues Capture Pro-Bundle auf den Markt gebracht, das alle dafür erforderlichen Funktionen bietet. Profifotografin Olivia Bossert testet es auf Herz und Nieren.

 

Olivia Bossert:
Einer der Gründe, warum ich ursprünglich so von Fotografie besessen war, war dass ich mich von Farben so unglaublich angezogen fühle. In meiner Jugend habe ich die Sommer immer auf Ibiza verbracht. Wenn Sie schon einmal dort waren, wissen Sie, dass die Insel der Inbegriff von „bunt“ ist. Wohin man auch schaut, überall ist Farbe – leuchtend orangefarbene Erde, tiefgrüne Olivenbäume, türkiser Himmel und Meer. Hinzu kommt die farbenfrohe Mode, die die Menschen tragen, egal ob sie auf der Insel leben oder nur eine kurze Zeit dort verbringen. Und schon kann man sich daran nicht mehr satt sehen.

 

Ich komme ursprünglich aus der Schweiz, die eigentlich gar nicht so bunt ist. Ich denke, es ist der starke Kontrast zwischen diesen beiden Orten, der mich dazu angeregt hat, leuchtende Farben in meinen Bildern einzufangen.

 

Vom ersten Moment an, als ich eine Kamera in der Hand hielt, habe ich selten in Schwarzweiß fotografiert. Ein Bild wird für mich viel mehr zum Leben erweckt, wenn es Farbe beinhaltet. Wenn man mich nach dem Grund fragt, glaube ich wirklich, dass meine Liebe zur Farbe so tief in meiner Kindheit verwurzelt ist. Auf seltsame Weise fühlte ich mich in der Schweiz vielleicht farblich ziemlich ausgehungert und so wurden diese wunderschönen, heißen Sommer auf Ibiza die Hauptinspiration für meine Arbeit und meinen heutigen Fotografie-Stil.

 

Da Farbe in meiner Arbeit eine so große Rolle spielt, möchte ich natürlich, dass sie präzise wiedergegeben wird. Lange Zeit war ich mit den Farben in meinen Bildern unzufrieden. Warum waren sie so weit von den Farben entfernt, die ich zum Zeitpunkt der Aufnahme vor mir gesehen hatte? Warum wurden sie auf meinem Monitor nicht entsprechend wiedergegeben?

 

 

Als Datacolor mir den SpyderX Pro und den Rest der SpyderX Capture Pro-Tools schickte, änderte sich vieles. Zuerst kam die Kalibrierung meines Monitors, die ich vor Jahren mal durchgeführt hatte und dann aber auch vergessen und nie wiederholt hatte. Es war damals kompliziert, hat lange gedauert und ich kann mich nicht erinnern, einen großen Unterschied zu meinem unkalibrierten Bildschirm gesehen zu haben. Oh, wie haben sich die Dinge verändert!

 

Ich hatte zunächst Berührungsängste mit dem SpyderX, denn ich wusste wirklich nicht, was ich damit anfangen oder wie ich ihn verwenden sollte, aber es war sehr einfach, den mitgelieferten Anweisungen zu folgen. Wenn Sie noch mehr Hilfe benötigen, geben Sie einfach den Namen des Geräts bei Youtube ein und Sie werden Dutzende von aktuellen Tutorials finden, die von Fotografen aus der ganzen Welt gedreht wurden – ich persönlich liebe solche Videos. Ich betrachte mich nicht als „technisch versierte“ Fotografin, deshalb fand ich es toll, dass es eine wirklich einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung gab, die mir half, den Kalibrierungsprozess zu durchlaufen. Ich war ängstlich, die Farben meines Monitors zu ruinieren und es war beruhigend zu wissen, dass mir das Programm Schritt für Schritt geholfen hat.

 

 

Die Kalibrierung selbst war sehr schnell, was mich beeindruckte. Ehrlich gesagt bedeutet die Geschwindigkeit einfach, dass ich keine Entschuldigung habe, meine Monitore nicht zu kalibrieren und meine Farben mal eben kurz zu überprüfen. Ich verwende nur selten andere Bildschirme als die meines Laptops und meines Desktops. Wenn ich aber jetzt weiß, dass ich alle Bildschirme in Zukunft kalibrieren kann und meine Farben überall gleich aussehen, muss ich mir keine Sorgen machen, dass meine Bilder nicht vernünftig aussehen.

 

Wie ich bereits sagte, halte ich mich nicht für besonders technisch versiert. Solche Dinge sind mir eher unangenehm und deswegen gehe ich ihnen auch aus dem Weg. Ich hasse diese Einstellung und bin wirklich froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und den SpyderX tatsächlich zum Einsatz gebracht habe. Am Ende war es nämlich nicht nötig, Angst davor zu haben oder sich Sorgen zu machen. Er war einfach zu bedienen, arbeitete extrem schnell und führte mich buchstäblich durch den gesamten Prozess. Die Kalibrierung meines Monitors hat richtig viel für meine finalen Bilder sowie meine Bildbearbeitung gebracht und damit auch für deutlich mehr Vertrauen in meine eigene Arbeit gesorgt, dass meine Farben auch so erhalten bleiben, wenn ich mal etwas drucken muss.

 

 

Abgesehen vom SpyderX hatte ich die Möglichkeit, eine ganze Reihe anderer unglaublicher Kalibrierungswerkzeuge zu verwenden – den LensCal, den Cube und den SpyderCHECKR. Bevor ich den LensCal ausprobiert habe, habe ich noch nie ein Objektiv kalibriert. Backfocus war schon immer etwas, mit dem ich zu kämpfen hatte – was sehr anstrengend sein kann, wenn Sie für einen Kunden fotografieren und dieser seine Kleidung für seine Kampagne im Fokus haben muss. Nachdem ich meine Objektive mit dem Spyder LensCal kalibriert habe, scheint der Backfocus kein Problem mehr darzustellen. Ich werde ihn definitiv jedes Mal wieder verwenden wenn ich ein neues Objektiv oder einen neuen Kamera-Body bekomme, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert.

 

 

Was den SpyderCHECKR betrifft, finde ich es toll, wie kompakt und elegant er daherkommt. Er fühlt sich robuster an als die Farbkarten, die ich einmal verwendet habe, und ich kann ihn in meiner Kit-Tasche aufbewahren und jederzeit herausziehen wenn ich ihn brauche. Ich fotografiere viel on Location, und damit einher geht ein ständiger Wechsel von Licht und Farbtemperatur. Mit dem SpyderCHECKR kann ich mein Weiß so weiß wie möglich halten, egal ob ich mich in der warmen Sommersonne Ibizas oder im kühleren blauen Licht von Cornwall befinde. Wenn es darum geht, meine Bilder nach der Aufnahme zu bearbeiten, finde ich es toll, dass sich die gesamte Software problemlos in Lightroom integrieren lässt, sodass das Programm nahtlos verwendet werden kann. Ich garantiere Ihnen, wenn ich ein anderes Programm öffnen müsste, um mein Bild zu kalibrieren, würde ich es wahrscheinlich nicht tun … aus purer Faulheit!

 

 

Was den Cube betrifft, könnte dieses kleine Gadget auf jeden, der sich mit Fotografie nicht auskennt, wie ein einfacher Schlüsselanhänger wirken. Ich hatte in der Vergangenheit Graukarten im Einsatz und sie tun es auch, aber sie können recht unpraktisch sein, denn man verliert sie leicht und sie zerreißen schnell. Wenn man sie beim Shooting auch noch im falschen Winkel hält, können die Ergebnisse völlig verfälscht sein. Der Cube ist klein, einfach zusammen mit dem Rest der Ausrüstung aufzubewahren, und ich finde es toll, dass er über eine Stativhalterung verfügt, was bedeutet, dass er bei Aufnahmen wie bspw. meinen E-Commerce-Shootings mal eben vor der Kamera positioniert werden kann. Ich muss ein Modell nicht darum bitten, ihn kurz zu halten, sondern kann einfach schnell das Stativ ins Bild setzen, fotografieren und es direkt wieder aus dem Bild nehmen. Fertig!

 

 

Ich habe vor, in Zukunft viel mehr Zeit auf Ibiza zu verbringen, um an die Ferienorte meiner Kindheit zurückzukehren, die mich so sehr inspirieren. Ich möchte den Erinnerungen nachspüren, die mir so am Herzen liegen, meiner Intuition folgen und abwarten, was mich auf der Insel inspiriert. Ich plane persönliche Projekte, die auf diesen Kindheitserinnerungen basieren, und ich weiß, dass die Art und Weise, wie die Farben in diesen Bildern dargestellt werden, für mich unglaublich wichtig sein wird. Dank des SpyderX Capture Pro-Pakets kann ich losfahren und fotografieren, da ich sicher bin, dass meine Farben konstant bleiben, meine Objektive perfekt fokussieren und dabei alles immer unkompliziert ist.

 

Weitere Informationen zum SpyderX Capture Pro finden Sie auf der Datacolor-Website: https://spyderx.datacolor.com/