Fragen an – Jörg Haarmann

Jörg Haarmann photography Geboren 1966 in Bochum, verheiratet, 2 Töchter, selbstständiger Fleischermeister und Hobbyfotograf

 

Wann und wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

 

Ich habe 1981 mit einer Leica M3 meines Vaters begonnen zu fotografieren. Ein Jahr später folgte mit einer Leica R4 der Umstieg auf eine Spiegelreflexkamera. Ende der 80er Jahre habe ich begonnen zuerst S/W- und später dann auch CN- und Diafilme selbst zu entwickeln und in der eigenen Dunkelkammer zu vergrößern. Im Jahr 2011 folgte dann mit der Leica M9 der Einstieg in die Digitalfotografie. Nach wie vor fotografiere ich aber auch sehr gerne analog.

 

Betreiben Sie die Fotografie als Hobby oder verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt damit?

 

Die Fotografie ist mein Hobby. Zwar habe ich im Rahmen diverser Ausstellungen Bilder verkauft. Allerdings sehe ich darin in erster Linie eine Wertschätzung meiner Fotos.

 

Wie und wo ist dieses von Ihnen zum Fotowettbewerb eingereichte Bild entstanden? Gibt es eine Geschichte dazu?

 

Das Foto ist bereits 2011 am Strand der Nordseeinsel Juist entstanden. Die Wolkenspiegelung in einem Priel ist Teil meiner fortlaufenden „nature.digital.art.“-Serie. In dieser Serie bearbeite ich maritime Motive am Computer so, dass sie das eigentliche Bild abstrahieren, der Ursprung aber, das Meer, die Wolken und der Strand erahnt werden können. Ich versuche so, den Betrachter zu einer Reise in die eigene Fantasie zu inspirieren.

 


 

Wer und/oder was inspiriert Sie am meisten?

 

In erster Linie inspiriert mich das Meer und hier besonders die Nordsee. Bei Aufenthalten auf den Inseln Texel, Juist und Sylt ist die Fotoausrüstung mein ständiger Begleiter. Ganz speziell mag ich die Sonnenaufgänge am Strand.

 

Wo liegen Ihre fotografischen Schwerpunkte?

 

Neben der Fotografie am Meer beschäftigt mich insbesondere die Streetfotografie und die Landschaft und Industriekultur in meiner Heimatregion, dem Ruhrgebiet.

 


 

Was ist Ihr nächstes fotografisches Projekt, Ihre nächste Herausforderung?

 

Neben der Reihe „nature.digital.art“ beschäftige ich mich seit 2017 mit der Serie „an der Laterne“. Hier fotografiere ich Menschen, die eine bestimmten Laterne am „Anneliese Brost Musikforum Ruhr“ in Bochum passieren. Es sind Menschen mit Einkäufen, auf dem Heimweg von der Arbeit oder einfach Spaziergänger, Menschen, die alleine, zu zweit oder in einer Gruppe unterwegs sind, Menschen zu Fuß oder auf dem Fahrrad. All diese Menschen kommen auf ihrem Weg an dieser Laterne vorbei und werden fotografiert.

 

Welche Rolle spielt Farbmanagement in Ihrem fotografischen Workflow?

 

Besonders bei den Bildern aus der „nature.digital.art“-Serie spielt das Farbmanagement eine große Rolle, da oft auch die Farben Gegenstand digitaler Veränderung werden. Bei der bildmäßigen Fotografie versuche ich, die Farben meinem persönlichen Seheindruck anzupassen. In erster Linie über die Korrektur des Weißabgleiches und die selektive Sättigung einzelner Farben.

 

Was machen Sie mit ihren entstandenen Bildern, werden sie z.B. gedruckt, erstellen Sie ein Fotobuch, posten Sie sie in sozialen Netzwerken und auf Ihrer Website oder bleiben Sie einfach nur auf der Festplatte Ihres Rechners?

 

Die meisten Fotos poste ich auf Facebook, Instagram, in speziellen Fotoforen oder auf meiner Internetseite. Für Ausstellungen lasse ich ausgewählte Fotos auf Leinwand, Alu-Dibond oder unter Acryl ausbelichten. Auf S/W-Film entstandene Aufnahmen vergrößere ich auf Baryt-Papier.

 

Was möchten Sie fotografisch erreichen, wovon träumen Sie?

 

Mein großes Ziel ist, den Spaß an der Fotografie nicht zu verlieren. Spannende Motive wird es immer geben.

 
 

About the Author – Jörg Haarmann

 
Jörg Haarmann Portrait

Geboren 1966 in Bochum, verheiratet, 2 Töchter, selbstständiger Fleischermeister und Hobbyfotograf

 

Email: strompost@messsucherfotografie.de
Website: www.messsucherfotografie.de
Instagram: https://www.instagram.com/joerg.haarmann_photograph//
Facebook: https://www.facebook.com/jorg.haarmann.1

 

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