Anke Brehm – Fragen an

Im Rahmen des Datacolor Fotowettbewerbs zum Thema Kontraste, der im Herbst 2019 stattgefunden hat, haben wir viele hervorragende Fotos von tollen, engagierten Fotografen erhalten. Der Jury ist die Auswahl der fünf Gewinner des Wettbewerbs nicht leichtgefallen, haben doch viele Fotos eine Platzierung unter den Top-Bildern verdient. Um die wunderbaren Aufnahmen entsprechend zu würdigen, rücken wir in unserem Blog daher immer wieder einzelne Einsendungen in den Fokus, stellen den Menschen hinter der Kamera vor und lassen sie oder ihn erzählen, wie das Bild entstanden ist.

 

Anke Brehm, Teilnehmer beim Fotowettbewerb “Kontraste” im Herbst 2019 und Gewinnerin des 1. Platzes, erzählt darüber, wie sie zur Fotografie kam und was sie daran fasziniert.

 

 

Wann und wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

 

Zu einem runden Geburtstag habe ich von meinem Mann eine Kamera geschenkt bekommen. Ab diesem Tag lies mich die Fotografie nicht mehr los, habe viele Bücher gelesen und immer wieder die Kamera in die Hand genommen, mit den Einstellungen gespielt, gelesen, ausprobiert … fotografiert.

 

Betreiben Sie die Fotografie als Hobby oder verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt damit?

 

Nein, ich bin Hobbyfotografin.

 

Wie und wo ist dieses von Ihnen zum Fotowettbewerb eingereichte Bild entstanden? Gibt es eine Geschichte dazu?

 

Das Bild ist in Spanien aufgenommen, wie so oft bin ich am Strand mit der Kamera unterwegs gewesen. Weit am Horizont habe ich die Segelboote gesehen, der Himmel war blau mit einigen Wolken, das Meer war relativ ruhig, die Voraussetzungen gefielen mir und so machte ich gleich einige Fotos.

 

Zu Hause angekommen habe ich das Foto weiterbearbeitet, die Farben sind intensiver geworden und um leichten Wind im Bild darzustellen habe ich eine Bewegungsunschärfe angewendet, hierbei war es mir wichtig die Segelboote per Ebenenmaske freizulegen.

 

Wer und/oder was inspiriert Sie am meisten?

 

Am meisten inspirieren mich natürliche Motive wie z.B. das Meer, der Wald, einzelne Bäume und Äste können die Fantasie anregen; ebenso Geräusche wie z.B. Meeresrauschen oder Musik.

 

Wo liegen Ihre fotografischen Schwerpunkte?

 

Fotografischer Schwerpunkt ist die Natur, gerne auch im Detail; Formen und Strukturen finde ich sehr spannend.
Aber auch die kreative Fotografie fasziniert mich. Neue kreative Wege gehen bereitet mir besonders viel Freude.

 

Was ist Ihr nächstes fotografisches Projekt, Ihre nächste Herausforderung?

 

Momentan plane ich eine Fotoausstellung, die im Frühjahr 2020 stattfinden wird.

 

 

Welche Rolle spielt Farbmanagement in Ihrem fotografischen Workflow?

 

Damit würde ich mich gerne intensiver beschäftigen, weil Farben ein wichtiger Aspekt in der Bildwirkung sind. Erste Erfahrungen habe ich mit Spyder bereits vor einigen Jahren gemacht.

 

Was machen Sie mit ihren entstandenen Bildern, werden sie z.B. gedruckt, erstellen Sie ein Fotobuch, posten Sie sie in sozialen Netzwerken und auf Ihrer Website oder bleiben Sie einfach nur auf der Festplatte Ihres Rechners?

 

Aus einigen Bildern gestalte ich Fotobücher oder lasse Wandbilder drucken.
Die meisten Bilder bleiben tatsächlich auf der Festplatte oder sind im Internet zu finden.

 

Was möchten Sie fotografisch erreichen, wovon träumen Sie?

 

Gerne würde ich ein Bildband von Calpe/Spanien erstellen, aber nicht mit den typischen Sehenswürdigkeiten, sondern aus meiner Sichtweise, meinen Gefühlen und Erlebnissen.

 
 

Über den Autor – Anke Brehm

 

Anke Behm – Ich komme aus einem kleinen Ort in der Nähe von Bremervörde. Gelernte Dekorateurin mit starkem Hang zu Formen und Farben. Aquarell- und Acrylmalerei haben mich viele Jahre beschäftigt.

 

Seit 2007 intensive Auseinandersetzung mit der Fotografie und der digitalen Bildbearbeitung. Autodidakt bis heute.

 

Mein Motto: Nichts sieht so aus wie es ist.

   

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