Nicklas Walther – Fragen an

Biografie: 24 Jahre alt, wohnhaft am Fuße der Schwäbischen Alb, Canon user.

 

Wann und wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Angefangen hat alles 2007 mit einer Kompaktkamera meines Vaters. Nachdem das Feuer der Fotografie in mir entfacht wurde, verwirklichte ich mir ziemlich schnell den Wunsch einer Spiegelreflexkamera. In den vergangenen Jahren habe ich so ständig neues probiert und sowohl die Technik als auch meinen fotografischen Blick erweitert.

 

Betreiben Sie die Fotografie als Hobby oder verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt damit?

Die Fotografie war viele Jahre ausschließlich ein Hobby. Mittlerweile betreibe ich meine Leidenschaft nebenberuflich und arbeite hart an der Realisierung, die Fotografie als Vollzeit Job auszuüben.

 

 

Wie und wo ist dieses von Ihnen zum Fotowettbewerb eingereichte Bild entstanden? Gibt es eine Geschichte dazu?

Das Bild des lesenden Monks, wie buddhistische Mönche in Asien genannt werden, entstand in Laos. Während einer 6-monatigen Reise durch Süd Ost Asien fotografierte ich fast 80.000 Bilder. Der Monk, der auf meinem Bild zu sehen ist, lebt in einem Tempel im Süden von Laos direkt am Fluss Mekong in der Stadt Pakse. Während unseres 4 tägigen Aufenthaltes in der Stadt besuchte ich mehrmals den besagten Tempel, um mich mit den jungen Monks zu unterhalten. Es war spannend für beide Parteien mehr über das Leben hinter dem fremden Menschen zu erfahren. Die Sprache war unser einziges Problem. Das Fotomotiv entstand, während er nachdenklich englische Vokabeln und Sätze in seinem Buch nachschlug.

 

Wer und/oder was inspiriert Sie am meisten?

Fremde Kulturen und Landschaften waren schon immer eine große Inspiration für meine Arbeit aber auch andere Fotografen sind für mich inspirierende Quellen.

 

Wo liegen Ihre fotografischen Schwerpunkte?

Für meine Kunden fotografiere ich Corporate, sprich Interior wie auch Werbeaufnahmen. Überwiegend gehören hier Hoteliers und Gastronomen zu meinen Kunden. Für freie Projekte hingegen liebe ich es, in ferne Länder zu reisen und Reportagen über die Menschen, das Land und die Natur zu erarbeiten. Spannend finde ich auch das künstlerische Fotografieren, wie z.B. mit Doppelbelichtungen.

 

Was ist Ihr nächstes fotografisches Projekt, Ihre nächste Herausforderung?

Der größte Wunsch wäre wohl die Veröffentlichung eines Bildbandes über Nepal. Ein Land welches mich während meiner Reise sehr geprägt hat. Aktuell mache ich mir noch Gedanken über die Finanzierung dieses Projektes.

 

 

Welche Rolle spielt Farbmanagement in Ihrem fotografischen Workflow?

Farbmanagement ist ein wichtiger Faktor in meiner Arbeit. Bevor ich Datacolor nutzte, hatte ich immer wieder Probleme, da mein PC-Bildschirm andere Farben wiedergegeben hat als mein Laptop, den ich unterwegs nutze. Seit ich meine Displays regelmäßig kalibriere gibt es damit keine Probleme mehr. Das spart mir viel Zeit und Arbeit.

 

Was machen Sie mit ihren entstandenen Bildern, werden sie z.B. gedruckt, erstellen Sie ein
Fotobuch, posten Sie sie in sozialen Netzwerken und auf Ihrer Website oder bleiben Sie
einfach nur auf der Festplatte Ihres Rechners?

Es ist ganz unterschiedlich. Arbeiten aus freien Projekten veröffentliche ich auf sozialen Medien und auf meiner Website. Meine entstandenen Bilder werden auch als Wandschmuck oder für andere Zwecke von Kunden genutzt.

 

Was möchten Sie fotografisch erreichen, wovon träumen Sie?

Wie bereits erwähnt wäre ein eigener Bildband über Nepal ein Ziel, welches ich mir wünschen würde.