Questions for Carsten Schröder

Wann und wie sind Sie zur Fotografie gekommen?
 

Eine Geschichte wie viele! Vom Vater angefixt wollte ich sehr schnell im Alter von 6 Jahren eine Spiegelreflexkamera, da ich von abgeschnittenen Füßen und Bäumen genug hatte. Ich wollte „sehen“ was ich fotografiere. Ich sparte mir meine erste Foto Porst-Kamera zusammen.

 

 

Betreiben Sie die Fotografie als Hobby oder verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt damit?
 

Es ist für mich ein leidenschaftliches Hobby, das sich inzwischen zum Nebenerwerb weiterentwickelt hat.

 

Wie und wo ist dieses von Ihnen zum Fotowettbewerb eingereichte Bild entstanden? Gibt es eine Geschichte dazu?
 

Ich hatte mit meiner Frau und einem befreundeten Paar einen Tagesausflug nach Paris geplant. Ich wollte mir mal das Künstlerviertel am Montmartre fotografisch vornehmen. Da dort viele Menschen unterwegs sind, wollte ich mich herausfordern und war nur mit meiner Fuji XT3 mit 56mm (85mm KB) Festbrennweite und sehr offenblendig unterwegs.
 

Direkt als erstes Motiv entdeckte ich die beiden dem Straßenmusiker zuhörenden Kinder am Straßenrand. Die Farben harmonieren hier sehr schön miteinander.

 

 
Wer und/oder was inspiriert Sie am meisten?
 
Kann man schwer sagen. Ich liebe die Arbeiten der klassischen Street-Fotografen wie Henri Cartier Bresson etc.

 

Wo liegen Ihre fotografischen Schwerpunkte?
 
Kann man ebenfalls schwer sagen. Ich bin offen für alles und experimentiere bei der Fotografie wie auch bei der Bildbearbeitung sehr gerne.

 

Was ist Ihr nächstes fotografisches Projekt, Ihre nächste Herausforderung?
 
Ich habe gerade als Coach ein Workshop-Projekt der konzeptionellen Fotografie begonnen, bei dem es darum geht, dass die Teilnehmer ihren eigenen fotografischen Weg in ihren eigenen Sichtweisen finden sollen. Der Workshop endet mit einer Ausstellung der entstandenen Werke zum Thema „Heimat“. Das ist spannend und auch für mich als Workshop-Leiter eine Herausforderung.

 

 

Welche Rolle spielt Farbmanagement in Ihrem fotografischen Workflow?
 
Gutes Farbmanagement ist bei der Bildbetrachtung am Monitor wie auch zur Vorbereitung zum Druck ist das A und O. Monitore wie Drucker sollten kalibriert sein. Gerade in Farbbereichen, bei denen auch Nuancen eine wichtige Rolle spielen.
 

Was machen Sie mit ihren entstandenen Bildern, werden sie z.B. gedruckt, erstellen Sie ein Fotobuch, posten Sie sie in sozialen Netzwerken und auf Ihrer Website oder bleiben Sie einfach nur auf der Festplatte Ihres Rechners?
 
Das kommt immer drauf an. SozialMedia-Plattformen finde ich schon wichtig um sich nach außen hin zu präsentieren, genauso wie die eigene Webseite. Manche Einzelbilder finden den Weg an meine Wand. Auch Fotobücher zu bestimmten Themen gestalte ich gelegentlich.
 
Ich beteilige mich gerne an Fotowettbewerben, was mir immer wieder Spaß macht, Fotos zu bestimmten Themen zu finden.

 

 
Was möchten Sie fotografisch erreichen, wovon träumen Sie?
 

Von der Fotografie mit viel Spaß an der Arbeit leben zu können und mein Wissen an Wissensdurstige weiterzugeben. Leider ist das in der heutigen Zeit doch sehr schwierig geworden.

 
 

Über den Autor – Carsten Schröder

 

Ich, Carsten Schröder, Jahrgang 1967, fotografiere seit meiner Kindheit. Mit 12 Jahren habe ich meine Fotos selbst in der Dunkelkammer entwickelt. In den 2000’er Jahren bin ich auf digitale Techniken umgestiegen. Meine Dunkelkammer ist heute der Computer.

 

In verschiedensten Kursen und Workshops zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung gebe ich mein autodidaktisches Wissen gerne weiter, woraus auch die Bücher über Bildbearbeitung „Vom einfachen Foto zum besonderen Bild“ (2012) und Fotografie „Fotografie zwischendurch – 20 Minuten Alltag mit Kreativität füllen“ (2019) entstanden, die beide im dpunkt-Verlag erschienen sind.

 

Seit 2010 besuchten über 1400 Teilnehmer bereits begeistert meine Workshops und Foto-Coachings. Anfängern wie auch Profis noch etwas beibringen zu können motiviert mich ungemein.

 

During the winter and autumn seasons, he’s most likely found guiding workshops in Northern Norway, Greenland, the Faroe Islands and other rugged areas. The rest of the year he’s pressing buttons on the keyboard, formulating photography tutorials and content for his website CaptureLandscapes, where he aims to help photographers develop the skills needed to improve their craft.

 

Nature and photography are his way to disconnect, notes Hoiberg, “It’s a privilege to bring you along on this never-ending journey."