Fragen Sie die Modemarken „Was sind die größten Blockaden für eine fristgerechte Produktion?“

Die mit Kleidungsstücken behangenen Stangen einer Boutique verraten nichts darüber, wie schwierig es für ein Kleidungsstück ist, es bis hier hin zu schaffen. Das wissen Sie nur, wenn Sie Teil des Teams waren, dass in den Herstellungsprozess involviert war.

 

Auf dem Datacolor Textile Summit 2018 hat ein Teilnehmer erzählt, wie sich sein Unternehmen von einem Produktlebenszyklus von 40 Wochen auf einen 26-wöchigen Zyklus umgestellt haben. Eine andere Person stand durch einen 32-wöchigen Entwicklungszyklus sehr unter Druck.

 

Diese Unternehmen sind keineswegs eine Ausnahme. Modemarken müssen ihren Produktionszyklus immer weiter einschränken und in Windeseile auf Trends reagieren.

 

Deshalb stellt sich die Frage: Warum dauert es eigentlich so lange, bis ein Kleidungsstück, das sich ein Designer ausdenkt, schließlich in den Regalen liegt? Offenbar gibt es dafür viele Gründe. Hier sind einige Herausforderungen, von denen die Teilnehmer auf dem Textile Summit berichtet haben:

 

  1. Nur 25 bis 35 Prozent der Farben aus dem Design werden tatsächlich in Produktionsaufträge umgewandelt.
  2. Trends sind so kurzlebig, dass häufig drei verschiedene Farbpaletten für eine Saison vorliegen.
  3. Zeitdruck führt zu fehlerhaften Entscheidungen, die später im Produktionsprozess ausgebügelt werden müssen und weiteren Zeitdruck erzeugen.
  4. Die Kommunikation im Laufe des Produktionszyklus erfolgt in der Form von visuellen Kommentaren, Telefonaten, E-Mails oder einer Kombination daraus. Daher geht vieles verloren.
  5. Excel-Dateien werden etwa ein Mal in zwei oder drei Jahren beschädigt.
  6. Der Kalender ist so eng mit Terminen gefüllt, dass Lieferanten nur begrenzte Zeit für die Erstellung der Labormuster haben.
  7. Pre-Dipping könnte helfen, die Auftragsflut zu bewältigen. Designer geben jedoch viel zu viele Pre-Dips in Auftrag, sodass nicht genügend Zeit für die Produktion bleibt.
  8. Es wird die Rezeptierung einer neuen Farbe verlangt, obwohl bereits eine extrem ähnliche Farbe im Bestand der Marke vorhanden ist. Häufig unterscheidet sich die neue Farbe nur um einige Prozentpunkte von der ursprünglichen.
  9. Man muss auf Warenlieferungen aus dem Ausland warten, die weitere 1 bis 2 Wochen Zeit benötigen.
  10. Man muss in jeder Saison für Abmusterungen und Nachstellungen ins Ausland reisen.

 

Im Laufe der Zeit kann digitale Farbkommunikation viele dieser Hindernisse beseitigen und den durch sie aufgebauten Druck verringern. Sie kann auch für beschleunigte Produktionsprozesse und damit einhergehende Kosteneinsparungen sorgen. Für mehr Informationen zu digitaler Farbkommunikation empfehlen wir die folgenden Beiträge:

 

 

Was sind die größten Hindernisse für Ihr Team in der Farbentwicklung? Wenn Sie eines dieser Hindernisse erfolgreich überwunden haben – wie ist Ihnen das gelungen?

 

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