Gewinnen Sie Farbsicherheit in der gesamten Lieferkette

Glauben Sie, dass eine einheitliche und genaue Farbbeurteilung ein Mythos ist? Und wie ist es mit der Transparenz zwischen Modemarken und Färbereien ? Tatsächlich hat man oft das Gefühl,  mit den richtigen Tools und Daten könnten Sie viel verändern – doch das ist nicht der Fall Und wenn Sie auf Experten zurückgreifen, die ihre Lösungen auf Ihren Bedarf anpassen und Ihren Workflow einrichten, macht das vielleicht den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und erfolglosen Farbmanagement aus.

 

Bei Datacolor sind wir bereits vielen unterschiedlichen Farbmanagementverfahren begegnet.

 

Wir haben helles Papier in Lichtkabinen gesehen, Lichtkabinen direkt am Fenster, Spektralphotometer, die als Buchstützen benutzt wurden und Anwender, die Kleidung in brillianten Farben trugen, während Sie Farben bewerteten. Das sind nur einige der Bedingungen, die man vermeiden sollte, um möglichst genaue Messungen zu erhalten.

 

Und wir haben schon oft zugesehen, wenn visuelle Farbbewertungen durchgeführt wurden.

 

Daneben haben wir auch viele Farblabore besucht, die auf genaue, wiederholbare Messungen eingerichtet sind und in der Industrie allen als gutes Beispiel dienen können.

 

Doch wie auch immer es bei Ihnen aussieht, selbst das beste Farbbeurteilungsverfahren wirkt nur, wenn es in der gesamten Lieferkette eingehalten wird. Und darin besteht die Herausforderung.

 

Über dieses Thema habe ich bei der AATCC International Conference 2019 gesprochen. In dieser Sitzung sprachen wir darüber, dass Farben schnell zu Engpässen führen können. Doch hier bietet sich eindeutig die Möglichkeit, die Transparenz zu verbessern und ein Managementverfahren für den Color Lifecycle Management umzusetzen, das nicht zu Enttäuschungen und verpassten Fristen führt, sondern die Sicherheit fördert.

 

Für Färbereien und Modemarken steht heutzutage viel auf dem Spiel

 

Die Globalisierung, ein verändertes Kundenverhalten und technologische Innovationen zwingen Färbereien und Modemarken dazu, schneller zu werden und sich kurzfristig anzupassen.

 

Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Färbereien und Modemarken konzentrieren sich heutzutage sehr auf die Transparenz in der Lieferkette, sowohl im Rahmen der allgemeinen Unternehmensstrategie als auch im täglichen Betrieb. Die Verbraucher möchten wissen, dass die verwendeten Rohstoffe aus nachhaltigen und ethisch beschafften Produkten stammen und die Zulieferer eine ethische Geschäftspraxis verfolgen. Dies ist eine recht neue Herausforderung für die Lieferkette, doch man stellt sich diesem Thema, weil es für die Umwelt und die Verbraucher gut ist.

 

Darüber hinaus wissen wir, dass 54 % aller Onlinekäufe zurückgesendet werden, weil Farbe oder Größe nicht passen. Und dass jede physische Farbabnahme in der Produktionskette zwei oder mehr Wochen Zeit kosten kann. Was wir daraus lernen? Alle Beteiligten in der Textillieferkette müssen die Farben richtig bestimmen, und zwar schnell.

 

Wie also können Modemarken in dieser Situation erfolgreich sein? Wie stellen sie sicher, dass sie dem Verbraucher das gewünschte Produkt rechtzeitig liefern und sich dabei Kosten und Qualität die Waage halten? Sie müssen ein agiles, digitales System einführen, mit dem sie wirksam die Kosten kontrollieren und Kontingente und Qualität der Ressourcen sowie die gesamte Lieferkette überwachen können.

 

Verlieren Sie mit visueller Farbbewertung mehrere Wochen in der Produktion?

 

In vielen Unternehmen wird Farben nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Häufig werden sie zuletzt ausgewählt und Farbentscheidungen fallen unberechenbar aus. Auch Emotionen spielen eine Rolle, wenn eine Modemarke die Farben der Saison präsentiert.

 

All das führt von der Inspiration bis zum Endprodukt zu vielen Problemen, wenn Farben visuell bewertet werden. Denn schließlich nimmt jeder Farben anders wahr und einige physikalische und Umgebungsfaktoren können die Farbwahrnehmung beeinflussen.

 

Wenn Sie eine visuelle Farbbewertung durchführen, dann ist dieses Verfahren:

  • sehr administrativ
  • zeitintensiv
  • zeitraubend
  • und kann zu uneinheitlichen Ergebnissen führen.

 

Dass Färbereien die richtigen Farben nur schwer erzielen können, verwundert nicht, wenn wichtige Entscheidungen in einer solchen Umgebung getroffen werden. Werden Entscheidungen subjektiv getroffen, verlängern sich Zeitpläne und Sie müssen mit schwankenden Ergebnissen und Kosten rechnen. Die Methode der Farbbeurteilung wirkt sich immer negativ oder positiv auf Kosten, Qualität und Zeit aus, ob Sie nun subjektive oder objektive digitale Verfahren anwenden.

 

 

Wie stellen wir die Einheitlichkeit in der gesamten Lieferkette sicher?

 

Es ist eine Sache, wenn man als Modemarke ein striktes Farbbewertungsverfahren einhält. Ganz anders sieht es aus, wenn man als Färberei dasselbe tut. Doch wie können wir die einzelnen Schritte innerhalb der Lieferkette miteinander verbinden und sicherstellen, dass jede Farbentscheidung auf Daten beruht und nicht subjektiv getroffen wird? Wie können wir Modemarken und Färbereien aus aller Welt die Sicherheit vermitteln, dass die abgenommenen Farben auch diejenigen sind, die abgenommen werden sollten?

 

Wichtige Entscheidungen werden durch viele Faktoren beeinflusst: Stofftyp, Chargengröße, Glanz-/Matteffekte, Metamerie, erhaltene Vorlagen und mehr. Unterschiedliche Meinungen zu diesen Faktoren führen schnell zu subjektiven Entscheidungen und dadurch zu längeren Bearbeitungszeiten und schwankenden Ergebnissen.

 

Damit Farbsicherheit Wirklichkeit werden kann, müssen alle Beteiligten durch aussagekräftige Daten eine wirksame Entscheidungsfindung fördern. Mit den richtigen Daten erhalten Sie objektive Ergebnisse und können so als Modemarke die richtigen Färbereien zum richtigen Preis auswählen, die Ihre Produkte pünktlich liefern. Färbereien hingegen können damit ihre Fähigkeiten herausstellen.

 

Und ein weiterer Aspekt: regelmäßige Überprüfungen des Farbmanagements und der Labore. Mit Überprüfungen können Modemarken und Agenturen Zeit und Kosten einer Produktentwicklung deutlich senken, indem sie sicherstellen, dass ihre Lieferkette qualifiziert ist und die Erwartungen an die Farbqualität erfüllen kann. Diese Überprüfungen sollten folgende Faktoren berücksichtigen:

 

  1. Umwelt Werden Sauberkeit und einheitliche Bedingungen regelmäßig überwacht?
  2. Geräte: Werden die Geräte professionell gereinigt, kalibriert und zertifiziert?
  3. Anwender: Werden die Anwender eingewiesen, kontinuierlich geschult und regelmäßig überprüft (bzgl. Farbsehen)?

 

Mithilfe dieser Verfahren können Färbereien proaktiv Chancen erkennen, um die Betriebseffizienz insgesamt zu verbessern. Sie können sich mit diesen Fähigkeiten in den Bereichen Verfahren, Mitarbeiter und Technologie als erstklassig vermarkten. Und sie können neue Aufträge generieren.

 

Auch für Modemarken bietet sich ein ähnlich einträgliches Potenzial: Sie können sicherstellen, dass die Lieferkette die Erwartungen an die Farbqualität erfüllt, beim ersten Versuch das richtige Produkt liefern und Notfalllieferpläne erstellen, da sie Einsicht in qualifizierte Färbereien erhalten.

 

 

Verschwenden Sie keine Zeit mehr damit, das Unmögliche zu versuchen

 

Es gibt unterschiedliche Aspekte den Herausforderungen des „Speed-to-Market“ entgegen zu wirken. Einer davon lautet Machbarkeit. Modemarken und Agenturen verschwenden sehr viel Zeit damit, herauszufinden, ob ein Konzept umsetzbar ist oder nicht, bevor es ausgearbeitet ist. Die Zeit, die für die Erstellung und den Versand von Mustern benötigt wird, kann einen Produktionsplan beeinträchtigen, insbesondere, wenn die Muster letztendlich nicht umsetzbar sind.

 

Mit digitalem Farbmanagement können Sie überprüfen, ob eine bestimmte Farbe auf dem ausgewählten Trägermaterial erzielt werden kann. Das spart nicht nur Zeit, es senkt auch die Kosten, da nicht umsetzbare Farb- und Stoffkombinationen vermieden werden. Es stellt außerdem sicher, dass das Farbteam bereits sehr früh am Entscheidungsprozess beteiligt ist.

 

Verwirklichen Sie Farbsicherheit in Ihrer gesamten Lieferkette

 

Eine einheitliche und genaue Farbbewertung ist möglich. Doch dafür benötigt man die richtigen Tools, Daten und Kenntnisse. So könnte ihre Vorgehensweise für Farbe aussehen, wenn diese Ressourcen verfügbar wären:

 

  • Sie können Farben für mehr Produkttypen objektiv verwalten
  • Mithilfe der Daten treffen Sie gut wirksame Entscheidungen
  • Sie verwalten Farben im gesamten Produktentwicklungs-Workflow effektiver
  • Sie stärken Ihre Lieferkette

 

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